Betriebliche Altersvorsorge

Wozu eine betriebliche Altersversorgung (bAV) da ist:

Die gesetzliche Rente wird künftigen Generationen ihren Lebensstandard nicht mehr sichern können. Wer sich im Alter finanziell nicht sehr stark einschränken will, muss darüber hinaus Vorsorge betreiben. Es gibt grundsätzlich mehrere Möglichkeiten,

wie man die staatliche Rente durch eine zusätzliche private Altersversorgung absichern kann.

Neben den weiteren geförderten Vorsorgeformen sollten Sie ergänzend auch die Möglichkeit der zusätzlichen Altersvorsorge über den Arbeitgeber, die so genannte betriebliche Altersversorgung, nutzen. Die betriebliche Altersversorgung ist für Sie kostengünstig, wird steuerlich gefördert und verspricht für das Alter zusätzlich zur staatlichen Rente eine optimale Absicherung.

 

Es gibt fünf Formen der betriebliche Altersversorgung,

die gängigste ist die Direktversicherung. Die Direktversicherung ist eine Rentenversicherung, die der Arbeitgeber zugunsten seiner Arbeitnehmer abschließt. Der Arbeitneh- mer bzw. seine Hinterbliebenen sind für die Leistungen bezugsberechtigt. Der Anspruch richtet sich direkt gegen das Versicherungsunternehmen.

Die Leistung erfolgt in Form einer lebenslangen Rentenzahlung oder einer einmaligen Kapitalzahlung. Für die Mitarbeiter bietet die Direktversicherung folgende Vorteile: Die steuerliche Förderung, die Sozialversicherungsfreiheit und die Möglichkeit der privaten Weiterführung.

 

Steuerliche Förderung:

Für den Mitarbeiter ist ein Anlagebetrag von bis zu vier Prozent der Beitragsbemessungsgrenze in der gesetzlichen Rentenversicherung (im Jahr 2013: 2.784 Euro bzw. 232 Euro monatlich) lohnsteuerfrei (§3 Nr. 63 EStG). Dieser steuerfreie Betrag erhöht sich ggf. um 1.800 Euro jährlich, sofern in der Vergangenheit die Pauschalversteuerung (nach §40b EStG) nicht in Anspruch genommen wird. Die Steuerfreiheit der Beiträge in der Ansparphase bewirkt die nachgelagerte Besteuerung der Leistungen in der Leistungsphase. Für viele Arbeitnehmer ist dies jedoch vorteilhaft, da sie im Ruhestand über weniger Einkommen und damit über einen niedrigeren Steuersatz verfügen.

 

Sozialversicherungsfreiheit:

Außerdem besteht Sozialversicherungsfreiheit der Beiträge von bis zu vier Prozent der Beitragsbemessungsgrenze.

 

Private Weiterführung möglich:

Auch nach dem Ausscheiden aus dem Unternehmen hat der Arbeitnehmer die Möglichkeit die Direktversicherung privat weiterzuführen.

 

Wer eine betriebliche Altersversorgung benötigt:

Jeder, der die Möglichkeit dazu hat, sollte betriebliche Al-tersversorgung betreiben. Dies fordern auch renommierte Verbraucherschützer wie die Stiftung Warentest: „Privat für das Alter vorzusorgen ist heute fast schon Pflicht. Einfach geht das im Rahmen der betrieblichen Altersversorgung mit einer Direktversicherung.“

Seit dem 1. Januar 2002 hat jede Arbeitnehmerin und jeder Arbeitnehmer einen Anspruch darauf, Teile des Lohnes oder des Gehaltes in eine betriebliche Altersversorgung einzuzahlen bzw. für diese Zwecke zu nutzen (Gehalts- umwandlung). Wenn Ihr Arbeitgeber also nicht sowieso schon eine betriebliche Altersversorgung für Sie anbietet, sollten in jedem Falle von der Möglichkeit Gebrauch machen und z.B. Weihnachts- oder Urlaubsgeld für die betriebliche Altersversorgung zu verwenden. Diesem Wunsch muss der Arbeitgeber im gesetzlich bestimmten Umfang nachkommen.

Natürlich ist auch die Umwandlung Ihrer bisherigen ggf. bestehenden Vermögenswirksamen Leistungen eine gute Möglichkeit.

 

Warum Sie eine betriebliche Altersversorgung benötigen:

Gesetzlich Rentenversicherten wird die gesetzliche Rentenversicherung in Zukunft nur noch eine Basisversorgung bieten können. Langfristig wird die staatliche Ver- sorgung der gesetzlichen Rentenversicherung von heute etwa 67 % auf unter 50 % des letzten Nettoeinkommens sinken.

Aufgrund dieser immer weiter zurückgehenden Leistungen ist es zwingend notwendig, ergänzend eigenverantwortlich private Vorsorge zu treffen, um im Ruhestand seinen Lebensstandard halten zu können.

 

Worauf man bei der Auswahl achten muss:

Sie haben die Wahl zwischen klassischen oder fondsgebundenen Tarifen – je nach der Anlagementalität. Bei klassischen Tarifen profitieren ihre Kunden von einer fest zugesagten Mindestverzinsung (aktuell 1,75 %). Bei fondsgebundenen Tarifen werden die Beiträge stärker in Investmentfonds investiert und ihr Kunde profitiert stärker vom Kapitalmarkt.

© [pma:] Finanz- und Versicherungsmakler GmbH. Es handelt sich hier nur um eine vereinfachte Darstellung. Die Produktauswahl kann nur auf einer umfassenden Analyse Ihrer Situation und Wünsche basieren. Die o.g. Vorschläge können diese nicht vollständig berücksichtigen. Bitte lassen Sie sich umfassend beraten! Stand 06/2013

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