Vorsorge

Der Staat sieht keine ausreichende Absicherung vor:

Die gesetzliche Rentenversicherung wird in Zukunft nur noch eine Basisversorgung bieten können. Langfristig wird die staatliche Versorgung der gesetzlichen Rentenversicherung von heute etwa 67 % auf unter 50 % des letzten Nettoeinkommens sinken. Ursachen für die sinkenden Leistungen sind die abnehmende Zahl der Beitragszahler und auch die zunehmende Lebenserwartung der Rentenempfänger. Wurden vor 50 Jahren die Deutschen nur ca. 65 bis 70 Jahre alt, stieg die Lebenserwartung bei Männern auf aktuell 82 Jahre, bei Frauen auf 88 Jahre. Ein heute geborenes Mädchen wird, statistisch gesehen, sogar 102 Jahre alt. Darüber hinaus werden die meisten von uns länger arbeiten. Die Rente mit 67 ist beschlossene Sache. Aufgrund dieser immer weiter zurückgehenden Leistungen ist es zwingend notwendig, ergänzend eigenverantwortlich private Vorsorge zu treffen, um im Ruhestand seinen Lebensstandard halten zu können.

 

Aber auch dabei ist es möglich, den Staat am Aufbau der eigenen privaten Altersversorgung zu beteiligen und steuerliche Vorteile zu sichern, z. B. im Rahmen der Riesterrente oder Basisrente. Wer genau wissen möchte, wie hoch die gesetzliche Rente ausfallen wird, erhält einmal jährlich die Renteninformation von der Deutschen Rentenversicherung zugesandt. Sollte dies nicht automatisch erfolgen, kann diese unter www. deutscherentenversicherung-bund.de mit der Sozialversicherungsnummer angefordert werden. Wenn Sie die letzten jährlichen Berechnungen vergleichen, werden Sie feststellen, dass unter Umständen trotz weiterer Einzahlungen keine deutlichen Erhöhungen oder sogar geringere Rentenauszahlungen prognostiziert werden.

 

Erschreckend geringe Leistung bei Erwerbsunfähigkeit:

Es kann schnell passieren, aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr arbeiten zu können. Jeder vierte Berufstätige in Deutschland muss lange vor Rentenbeginn wegen Krankheit aus seinem Job aussteigen. Die staatliche Unterstützung reicht bei weitem nicht aus, um die finanzielle Lücke durch den Ausfall des Arbeitseinkommens zu decken. Für alle ab dem 02.01.1961 Geborenen ist mit der Rentenreform der gesetzliche BU-Schutz komplett entfallen. Die gesetzliche Erwerbsminderungsrente, die in einem solchen Fall zum Tragen kommt, ist aber viel zu niedrig, um den Lebensstandard auch nur annäherungsweise zu halten.

Auf staatliche Leistungen können sich vor allem jüngere Menschen heute nicht mehr verlassen. Arbeitnehmern sichert die gesetzliche Rentenversicherung nur einen Teil des letzten Nettoeinkommens.

Seit Januar 2001 werden die bisherigen gesetzlichen Berufs- und Erwerbsunfähigkeitsrenten durch eine in drei Stufen aufgeteilte Erwerbsminderungsrente ersetzt:

Arbeitsfähigkeit 6 Std. und mehr täglich: Keine Erwerbsminderung

Arbeitsfähigkeit 3 bis unter 6 Std. täglich: Halbe Erwerbsminderung

Arbeitsfähigkeit unter 3 Std. täglich: Volle Erwerbsminderung

Wer noch mindestens sechs Stunden pro Tag arbeiten kann, erhält keine Leistung. Wer zwischen drei und unter sechs Stunden pro Tag arbeiten kann, erhält die halbe Rente. Nur wer weniger als drei Stunden pro Tag arbeiten kann, erhält die volle Rente – ca. 38 % des letzten Bruttoeinkommens. Vor Ablauf einer Wartezeit von fünf Jahren entsteht in der Regel kein Anspruch auf Leistungen aus der Gesetzlichen Rentenversicherung. Dies ist auch ein wichtiger Aspekt für Berufsanfänger.

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