Unfallversicherung

Wozu eine Unfallversicherung?
Eine Unfallversicherung leistet eine Kapital- oder eine Rentenzahlung, wenn Sie durch einen Unfall dauerhaft eine körperliche Beeinträchtigung erleiden.

Wer benötigt eine Unfallversicherung?
Jeder, vor allem aber Selbstständige, Nichtberufstätige und Hausfrauen. Diese Personengruppen haben über die gesetzliche Unfallversicherung keinen Versicherungsschutz und tragen somit 100 % des Unfallrisikos. Ebenfalls für Personen, die aufgrund gesundheitlicher Probleme keine BU-Absicherung erhalten, da die Gesundheitsprüfung in der privaten Unfallversicherung meist weniger intensiv ist.

 

Warum benötigen Sie eine Unfallversicherung?
Die meisten Unfälle ereignen sich im Haushalt. Von den mehr als acht Millionen Menschen, die sich jährlich verletzen, kam mehr als die Hälfte von ihnen daheim oder in der Freizeit zu Schaden. In diesen Fällen hilft keine gesetzliche Versicherung. Auch eine Berufsunfähigkeitsversicherung zahlt erst dann, wenn durch den Unfallschaden die Berufsausübung unmöglich wird. Ein solcher Unfall kann hohe finanzielle Belastungen nach sich ziehen, beispielsweise wenn die Wohnung oder das Auto behindertengeecht umgebaut werden muss und
Betreuungskosten anfallen.

 

Worauf müssen Sie bei der Auswahl achten?

Mitwirkungsanteile von bereits bestehenden Krankheiten werden unter Umständen in der Leistung angerechnet. Hier sollte darauf geachtet werden, dass in den Bedingungen der berücksichtigte Mitwirkungsanteil möglichst gering vereinbart wird (Liegt z. B. der Mitwirkungsanteil unter 40 %, bleibt eine Kürzung unberücksichtigt). Der Mitwirkungsanteil legt fest, ab welchem Grad der Behinderung eine Vorerkrankung bei der Feststellung des Invaliditätsgrades überhaupt mindernd berücksichtigt wird. Ein höherer Mitwirkungsanteil bedeutet also, dass Vorerkrankungen weniger oft zu Leistungsminderungen oder gar zu gänzlichem Leistungsausschluss führen.

Es gibt große Preis- und Leistungsunterschiede. Bei einer Franchise-Deckung wird beispielsweise erst ab einer bestimmten Invaliditätshöhe geleistet, was natürlich den Beitrag niedrig hält. Weiterhin sind bei einigen Versicherern viele Leistungen inbegriffen, die im eigentlichen Sinne nicht unter den Unfallbegriff fallen, wie z. B. Bänderrisse durch erhöhte Kraftanstrengung oder tauchtypische Gesundheitsschädigungen (Caissonkrankheit).

 

Wie viel solten Sie absichern?
Eine weit verbreitete Faustformel besagt, dass bei Vollinvalidität für einen 30-jährigen Versicherungsnehmer das Fünffache vom Jahresbruttoverdienst abgesichert sein sollte. Für einen 40-Jährigen sollte das vierfache des Jahresbruttoverdiensts veranschlagt werden. Kosmetische Operationen, Kurkostenbeihilfe und Bergungskosten sind oft bereits als beitragsfreie Einschlüsse mitversichert. Eine Todesfallsumme, das Krankenhaustagegeld sowie das Genesungsgeld sollten unter Berücksichtigung bereits bestehender Absicherungen gewählt werden. Hier ist natürlich immer darauf hinzuweisen, dass diese Leistungen nur als Folge eines Unfalls zur Auszahlung kommen. Damit der Wert der Unfallversicherung mit dem steigenden Lebensstandard Schritt hält, kann eine Dynamik vereinbart werden.

 

Was kostet eine Unfallversicherung?
Für eine Unfallversicherung mit 70.000 Euro Invaliditätsleistung und 350 % Progression (= 245.000 Euro bei Vollinvalidität), 10.000 Euro Todesfallsumme, 10.000 Eurokosmetische Operation, 10.000 Euro Bergungskosten und 3.000 Euro Kurkosten, beträgt der Bruttojahresbeitrag 81,28 Euro für die Berufsgruppe A (Männer, die nicht körperlich tätig sind und alle Frauen). In der Berufsgruppe B (Männer, die körperlich tätig sind) beträgt der Jahresbruttobeitrag beispielsweise 115,91 Euro. Einige Versicherer gewähren einen Rabatt zwischen 10 % und 15 % bei Familienverträgen.

 

Welche Alternativen gibt es, um das Risiko abzusichern?
Ein schwerer Unfall zieht häufig auch eine Berufsunfähigkeit nach sich. Die ideale Möglichkeit, um den dadurch entstehenden finanziellen Schaden (Verdienstausfall) auszugleichen, ist der Abschluss einer Berufsunfähigkeitsversicherung. Diese leistet auch nach einer Erkrankung bzw. Verletzung, die keine Unfallfolge ist.

© [pma:] Finanz- und Versicherungsmakler GmbH. Es handelt sich hier nur um eine vereinfachte Darstellung. Die Produktauswahl kann nur auf einer umfassenden Analyse Ihrer Situation und Wünsche basieren. Die o.g. Vorschläge können diese nicht vollständig berücksichtigen. Bitte lassen Sie sich umfassend beraten! Stand 10/2009

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